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Cambridge, London, Felixstowe…
Letztes Wochenende gab’s Besuch von meinen Schwestern. Und Besuch ist immer eine tolle Möglichkeit, selber etwas mehr von der Umgebung zu sehen. Selbst in Ipswich habe ich noch ein paar neue Sachen gesehen. So haben wir uns die Christchurch Mansion angeguckt, ein heute öffentlich zugängliches Anwesen. Teile davon sind noch, seit es 1548 gebaut wurde, erhalten, vieles aber wurde später durch einen der vielen Besitzer hinzugefügt, was zu einer interessanten Mischung an Epochen geführt hat. Viele der Räume sind noch original von den letzten Bewohnern erhalten, nachdem es schon 1896 zum Museum wurde und heute der Stadt Ipswich gehört.
Nächstes Highlight war ein Ausflug nach Cambridge, und zwar in die berühmte Universitätsstadt. Cambridge gibt es nämlich noch ein zweites Mal im Westen Englands, welches aber, wie ich lernen musste, anders ausgesprochen wird (”kæmbrɪdʒ” anstatt “keɪmbrɪdʒ”). Hingekommen sind wir in ca. einer Stunde mit dem Zug. Dort haben wir dann zunächst die Colleges der University of Cambridge (naja, einige jedenfalls) angeguckt. Sieht alles sehr teuer und elität aus. Dass dem auch wirklich so ist, konnte mir später eine Studentin des “Jesus College” bestätigen — um dort studieren zu können, muss man entweder ein Genie sein oder viel Geld haben. Erstere Gruppe hat dann allerdings auch eine erkleckliche Anzahl an Nobelpreisträgern hervorgebracht.
Anschließend ging’s zum “Punten” auf den Fluss. Da habe ich dann mein Bestes gegeben, um irgendwie zwischen den tausend Booten hindurchzumanövrieren. War auf jeden Fall sehr lustig und man konnte sich die Colleges mal von der anderen Seite – von hinten – sich angucken.
Einen Tag haben wir auch an der englischen Küste in Felixstowe verbracht. Zum Glück hat das Wetter mitgespielt, sodass wir einen schönen Strandspaziergang machen konnten. Es war zwar noch nicht so warm und es hat ein kühler Wind geweht, aber die Sonne hatte den ganzen Tag geschienen. Diese Kombination war allerdings auch sehr trügerisch, sodass sich mein Nacken ‘nen schönen Sonnenbrand eingefangen hatte — der sich mittlerweile aber wieder gelegt hat.
Den letzten Tag haben wir in London verbracht, da es der einzige Tag war, an dem die Bahnstrecke mal nicht gesperrt war. An den meisten Wochenenden wird die Strecke für Gleisarbeiten gesperrt, damit die Pendler dann in der Woche nach London kommen. Auf dem Bahnhof stand dann sogar schon Werbung, dass sie stolz sind verkünden zu können, dass die Strecke am letzten Samstag dieses Monats mal nicht gesperrt wird…
In London haben wir uns Westminster Abbey angeguckt (wo wahnsinnig viele Berühmtheiten begraben liegen) und einen Stadtrundgang gemacht über die Geschichte von London “until it got burned down” und die vielen Bauwerke von Sir Christopher Wren, die alle danach entstanden sind. Den Rest des Tages haben wir einfach genutzt um London zu genießen und sind nach Camden Town gefahren. Abends ging’s dann noch zum “London Eye” für einen tollen Blick über London, wo auch einige neue Fotos entstanden sind:
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