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London, Cambridge und Küste die Zweite
Vorletztes Wochenende konnte ich mich über Besuch aus Deutschland freuen, und das war natürlich ein vortrefflicher Grund, ein paar Tage Urlaub zu nehmen. So konnte ich ausspannen und auch selber wieder etwas mehr von England sehen. Unter anderem waren wir in Cambridge im Fitzwilliam Museum, mit Ausstellungen vom antiken Sudan über Ägypten bis zu Monet. Sehr interessant! Und der Eintritt war sogar, wie in vielen anderen britishen Museen auch, kostenlos.
Die Küste haben wir uns in Great Yarmouth angeguckt, einem “Seaside Resort” mit einer Spielhalle neben der Anderen, diversen Shows auf den Piers und einem Vergnügungspark. Achso, und ‘n bischen Strand gab’s auch noch, zum Baden war es den Tag allerdings zu kalt (und vor allem windig). War alles irgendwie “very british” auf seine Art und Weise. Auf dem Rückweg haben wir dann noch in Norwich halt gemacht, uns das Schloss (von außen — war leider schon zu) angeguckt und lecker gegessen.
London war natürlich auch Pflicht — wo doch die Bahn wieder “proud to announce” war, dass es dieses Wochenende mal keine Bauarbeiten gibt. Neben den Standard-Sehenswürdigkeiten wie Tower & Co waren wir noch auf einem Kolumbianischen Straßenfest (Columbianamente), haben einen Pub-”Walk” durch Soho gemacht und die Ausstellung “Body Worlds” (Körperwelten) angeguckt. Auch wenn sie nicht ganz unumstritten ist, fand ich sie sehr interessant — deutlich anschaulicher als in jedem Bio-Buch.
Bilder gibt’s auch wieder, und diesmal auch nicht zu wenig: Über 300 sind’s zusammen geworden. Hier sind sie zu bewundern, allerdings müsst ihr euch vorher auf der Seite einloggen, um alle Bilder sehen zu können. Zu viele Bilder? Dafür habe ich jetzt eine Bewertungsfunktion im Fotoalbum eingerichtet, wobei die besten Bilder vorne sind. Ihr könnt gerne fleißig mitbewerten und die Sortierung der Bilder verbessern.
Außerdem wurden einige Bilder (z. B. das hier) automatisch mit GPS-Koordinaten versehen, sodass passend zum Bild auch noch gleich eine Karte angezeigt wird. Viel Spaß!
p.s.: Kann uns jemand weiterhelfen, was das Gebilde auf dem letzten Bild für eine Anlage ist? Das ist uns mehrmals hier aufgefallen aber keine von uns wurde daraus schlau. Kommentare willkommen!
Camden Rocks
Wie versprochen hier der Bericht übers letzte Wochenende, über das Camden Rock Festival. Morgens ging’s gleich früh mit dem Zug los, um auch rechtzeitig in London anzukommen — die ersten Bands haben nämlich schon um 12 Uhr gespielt. Und das in ganzen vier Locations, 12 Stunden lang bis Mitternacht. An (mir) bekannten Namen haben sich zwar nur 2 im Line-up befunden (Pete Doherty und Carl Barat, beide ex-Libertines), aber dafür konnte man sich umso mehr neue Bands anhören. Darunter haben sich auch einige gefunden, die richtig gerockt haben: Dirty Harry, MiLLS, Glamour of the Kill und Exit 10 um mal nur einige zu nennen.
Pete Doherty konnten wir leider nicht live sehen, weil die Location schon 2 Stunden vor seinem Auftritt wegen Überfüllung geschlossen wurde. Dafür waren wir rechtzeitig bei Carl Barat. Und das war auch gut, denn es wurden viel zu viele Tickets verkauft. Der hat nämlich in einem relativ kleinen Pub gespielt, sodass dort auch schon relativ früh die Türen dichtgemacht wurden (auch für Gäste mit Ticket). Drinnen haben wir davon nicht viel mitbekommen, aber draußen haben sich wohl einige aufgebrachte Festivalbesucher an den Security-Leuten und an der zur Hilfe gerufenen Polizei ausgelassen. Das stand jedenfalls den nächsten Tag in der Zeitung.
Am Sonntag haben wir bei unerwartet schönem Wetter noch einige Zeit in London verbracht, auf dem Camden Market und in Covent Garden. Ein paar Bilder sind in meinem Fotoalbum dazu, die nach kurzer Anmeldung freigeschaltet werden. Man will ja nicht alles über sich (und andere) online stellen… Zumal google.de bei der Suche nach hinrich und blog beim ersten Treffer auf diese Seite verlinkt.
Cambridge, London, Felixstowe…
Letztes Wochenende gab’s Besuch von meinen Schwestern. Und Besuch ist immer eine tolle Möglichkeit, selber etwas mehr von der Umgebung zu sehen. Selbst in Ipswich habe ich noch ein paar neue Sachen gesehen. So haben wir uns die Christchurch Mansion angeguckt, ein heute öffentlich zugängliches Anwesen. Teile davon sind noch, seit es 1548 gebaut wurde, erhalten, vieles aber wurde später durch einen der vielen Besitzer hinzugefügt, was zu einer interessanten Mischung an Epochen geführt hat. Viele der Räume sind noch original von den letzten Bewohnern erhalten, nachdem es schon 1896 zum Museum wurde und heute der Stadt Ipswich gehört.
Nächstes Highlight war ein Ausflug nach Cambridge, und zwar in die berühmte Universitätsstadt. Cambridge gibt es nämlich noch ein zweites Mal im Westen Englands, welches aber, wie ich lernen musste, anders ausgesprochen wird (”kæmbrɪdʒ” anstatt “keɪmbrɪdʒ”). Hingekommen sind wir in ca. einer Stunde mit dem Zug. Dort haben wir dann zunächst die Colleges der University of Cambridge (naja, einige jedenfalls) angeguckt. Sieht alles sehr teuer und elität aus. Dass dem auch wirklich so ist, konnte mir später eine Studentin des “Jesus College” bestätigen — um dort studieren zu können, muss man entweder ein Genie sein oder viel Geld haben. Erstere Gruppe hat dann allerdings auch eine erkleckliche Anzahl an Nobelpreisträgern hervorgebracht.
Anschließend ging’s zum “Punten” auf den Fluss. Da habe ich dann mein Bestes gegeben, um irgendwie zwischen den tausend Booten hindurchzumanövrieren. War auf jeden Fall sehr lustig und man konnte sich die Colleges mal von der anderen Seite – von hinten – sich angucken.
Einen Tag haben wir auch an der englischen Küste in Felixstowe verbracht. Zum Glück hat das Wetter mitgespielt, sodass wir einen schönen Strandspaziergang machen konnten. Es war zwar noch nicht so warm und es hat ein kühler Wind geweht, aber die Sonne hatte den ganzen Tag geschienen. Diese Kombination war allerdings auch sehr trügerisch, sodass sich mein Nacken ‘nen schönen Sonnenbrand eingefangen hatte — der sich mittlerweile aber wieder gelegt hat.
Den letzten Tag haben wir in London verbracht, da es der einzige Tag war, an dem die Bahnstrecke mal nicht gesperrt war. An den meisten Wochenenden wird die Strecke für Gleisarbeiten gesperrt, damit die Pendler dann in der Woche nach London kommen. Auf dem Bahnhof stand dann sogar schon Werbung, dass sie stolz sind verkünden zu können, dass die Strecke am letzten Samstag dieses Monats mal nicht gesperrt wird…
In London haben wir uns Westminster Abbey angeguckt (wo wahnsinnig viele Berühmtheiten begraben liegen) und einen Stadtrundgang gemacht über die Geschichte von London “until it got burned down” und die vielen Bauwerke von Sir Christopher Wren, die alle danach entstanden sind. Den Rest des Tages haben wir einfach genutzt um London zu genießen und sind nach Camden Town gefahren. Abends ging’s dann noch zum “London Eye” für einen tollen Blick über London, wo auch einige neue Fotos entstanden sind:
London
Wie angekündigt, haben wir Samstag und Ostersonntag in London verbracht und auch wie angekündigt, werde ich hier darüber berichten (wenn auch mit einiger Verzögerung…)
Normalerweise ist London von hier in etwas über einer Stunde zu erreichen. Nur leider war die Bahnstrecke grad gesperrt und so mussten wir für die zweite Hälfte der Strecke auf den “Rail Replacement Bus Service” ausweichen und waren dann nach knapp 2 Stunden in London. Dafür hat eine Fahrt dank Vorausbuchung, Zugbindung und Railcard nur ca. 8 € gekostet, wobei der Preis zu jeder Uhrzeit anders ist (wären wir um 5 Uhr morgens losgefahren wär’s noch etwas günstiger gewesen…).
Dann sind wir erst mal zu unserem Hostel gefahren. Zu unserer Überraschung hatten wir in einer deutschen Jugendherberge (Meininger) gebucht – und wurden dort auch gleich von deutschem und deutschsprechendem Personal empfangen. Die Lage unserer Unterkunft war super – direkt am Hyde-Park. Das haben wir gleich für einen kleinen Spaziergang durch den Park zum Buckingham Palace genutzt. Da es gerade 11:30 war, hat sich schon eine große Menschenmenge versammelt um das “Changing of the Guards” zu verfolgen – aber es passierte nichts… Nachdem wir uns nach vorne gekämpft hatten, konnten wir ein kleines Schild lesen: “Every other day”. Und der war natürlich “Tomorrow”. Wir sind dann weiter zum Treffpunkt für einen Stadtrundgang (”London Walks” – sehr interessant!) und einer Bootstour über die Themse. Danach ging’s in den London Dungeon (nicht so interessant). Zum Essen haben wir einen schönen englischen Pub aufgesucht und Abends gings dann “Clubbing” am Piccadilly Circus.
Am nächsten Tag haben wir uns den Tower angeguckt, wo wir deutlich mehr Zeit verbracht hatten, als ursprünglich geplant (war aber auch sehr interessant und es gab vieles zu sehen) und sind anschließend dann in und auf die Tower Bridge gegangen. Dank “2in1″ Gutscheinen sind wir überall zum halben Preis reingekommen – so war das Ganze dann gut bezahlbar. Und genug zu sehen für den nächsten London-Trip ist auch noch…
Noch mehr Bilder gibt’s im Fotoalbum.
p.s.: Auf der Arbeit finde ich mich jetzt immer besser ein. Gestern war ich allerdings fast den ganzen Tag damit beschäftigt, Online-Kurse über Safety, Security und Compliance zu absolvieren. Aber ansonsten geht’s voran, sodass ich schon mit den ersten Analysen anfangen kann.
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